26. Januar 2026

XRechnung in PDF umwandeln

Grafik zeigt die Umwandlung einer XRechnung in ein PDF

Die Pflicht zur Nutzung der XRechnung hat in den vergangenen Jahren viele Unternehmen vor neue Herausforderungen gestellt. Während die elektronische Rechnung in Form des maschinenlesbaren XML-Formats enorme Vorteile für die öffentliche Verwaltung und die digitale Weiterverarbeitung bietet, bringt sie für Mitarbeitende in Unternehmen eine große Hürde mit sich: Die XRechnung ist für Menschen nicht lesbar. Wer schnell kontrollieren, freigeben oder archivieren möchte, ist auf eine vertraute und sofort verständliche PDF-Ansicht angewiesen. Genau hier entsteht der Bedarf, eine XRechnung in PDF umzuwandeln, ohne dass dabei die strukturierten Daten verloren gehen oder der Prozess unnötig kompliziert wird. Um zu verstehen, warum die PDF-Darstellung weiterhin wichtig ist, lohnt sich ein Blick auf die Grundprinzipien der XRechnung und die Gründe, weshalb das Dokument nicht direkt als PDF vorliegt. Hierdurch wird deutlich, warum spezialisierte Lösungen wie der XRechnung-Viewer von FIBUscan eine entscheidende Rolle spielen und wie Unternehmen ihre Rechnungsverarbeitung damit deutlich vereinfachen können.

Was ist eine XRechnung?

Die XRechnung ist ein strukturiertes Rechnungsformat, das auf einem reinen XML-Datenmodell basiert. XML ermöglicht eine eindeutige, standardisierte und maschinenlesbare Abbildung aller relevanten Rechnungsinformationen. Dadurch können öffentliche Auftraggeber und moderne Buchhaltungssysteme die Inhalte automatisiert prüfen, weiterverarbeiten und archivieren. Eine XRechnung enthält also die gleichen Angaben wie eine klassische Rechnung, allerdings in einer Form, die in erster Linie für Computersysteme und nicht für Menschen gedacht ist. Der Aufbau ist streng definiert und folgt den Vorgaben der europäischen Norm EN16931. Diese klare Struktur ist notwendig, damit Rechnungen zwischen unterschiedlichen Systemen fehlerfrei ausgetauscht werden können.

Im Gegensatz dazu steht die PDF-Rechnung, die seit Jahren im Alltag eines Unternehmens als Standard verankert ist. Sie ist visuell aufbereitet, sofort lesbar und in jedem Büroprogramm leicht zu öffnen. Diese Merkmale fehlen der XRechnung. Da sie ausschließlich aus XML besteht, erscheint sie beim Öffnen in einem Texteditor als unübersichtlicher Code. Für die kontrollierende Person im Unternehmen ist das keine praktikable Basis, um effizient zu arbeiten. Aus dieser Situation heraus entsteht somit der Wunsch, die XRechnung in ein PDF umzuwandeln, um eine schnelle Vorschau zu erhalten, die sich an der gewohnten Rechnungsdarstellung orientiert.

Warum liegt eine XRechnung nicht direkt als PDF vor?

Grafik zeigt die Unterschiede zwischen XRechnung und PDF auf

Dass eine XRechnung nicht direkt als PDF bereitgestellt wird, hat einen klaren Grund: Die öffentliche Verwaltung verlangt bei elektronischen Rechnungen maschinenlesbare Strukturen. Diese Strukturen garantieren eine sichere digitale Verarbeitung, die ohne manuelle Eingriffe möglich ist und dadurch Fehler reduziert. PDFs hingegen sind visuelle Dokumente, die für Menschen optimiert sind. Zwar können sie zusätzlich maschinenlesbare Informationen enthalten, erfüllen aber nicht die strikten Anforderungen der EU-Norm im gleichen Maße. Deshalb ist das Einreichen einer PDF statt einer XRechnung nicht zulässig, wenn eine elektronische Rechnung gesetzlich vorgeschrieben ist. Unternehmen müssen also die XML-Version bereitstellen – auch wenn sie intern weiterhin PDF-Rechnungen bevorzugen.

Gründe, eine XRechnung in PDF umzuwandeln

Es gibt einige Gründe, warum Unternehmen ihre XRechnung in PDF umwandeln möchten. Der wichtigste Grund ist die Lesbarkeit. Denn in einer PDF-Darstellung lässt sich sofort erkennen, ob Beträge plausibel sind, ob Positionen korrekt ausgewiesen wurden und ob die Angaben zu Lieferanten und Leistung stimmen. Auch interne Freigabeprozesse funktionieren meist über PDF-Dokumente, die per E-Mail versendet oder in Workflows eingebunden werden. Viele Abteilungen in Unternehmen, die mit Rechnungen arbeiten, können XML-Dateien weder öffnen noch interpretieren. Für Archivzwecke und die revisionssichere Ablage wird üblicherweise ebenfalls ein PDF benötigt, da es langfristig stabil betrachtet werden kann und unabhängig von speziellen Softwareumgebungen bleibt. Hinzu kommt, dass Mitarbeiter bei der Kontrolle eine schnelle Vorschau benötigen, ohne erst spezielle Programme installieren und öffnen zu müssen oder das XML manuell auszulesen.

Der XRechnung-Viewer von FIBUscan

Hier schafft FIBUscan mit einem intelligenten Tool Abhilfe. FIBUscan bietet einen speziell entwickelten XRechnung-Viewer, der die XRechnung grafisch darstellt und zugleich die Möglichkeit bietet, ein PDF aus der XML-Datei zu erzeugen. Der XRechnung-Viewer ist darauf ausgelegt, die maschinenlesbaren Inhalte so aufzubereiten, dass sie wie eine klassische Rechnung aussehen. Das erleichtert die Kontrolle erheblich und sorgt dafür, dass die PDF-Version exakt die Informationen abbildet, die in der XRechnung hinterlegt sind. Der XRechnung-Viewer ist zudem vollständig in FIBUscan integriert, sodass die Datei nicht erst extern konvertiert oder in andere Programme übertragen werden muss.

Schritt für Schritt: So wandeln Sie eine XRechnung im XRechnung-Viewer in PDF um

Die Umwandlung einer XRechnung in PDF erfolgt über den XRechnung-Viewer in wenigen Schritten und ist zusätzlich selbsterklärend beschrieben. Zunächst wird die XML-Datei in den XRechnung-Viewer geladen oder per Drag & Drop importiert. Der XRechnung-Viewer erkennt automatisch, dass es sich um eine XRechnung handelt, und öffnet die grafische Darstellung, in der die Rechnung wie ein vertrautes PDF-Dokument aussieht, inklusive der strukturierten Positionen, Summen, Adressdaten und weiteren Pflichtangaben. Anschließend kann im XRechnung-Viewer eine PDF-Datei erzeugt werden. Der XRechnung-Viewer generiert sie automatisch aus der XML-Struktur, sodass keine Inhalte verloren gehen oder verändert werden. Die erstellte PDF-Version lässt sich im XRechnung-Viewer speichern, versenden oder direkt in interne Workflows einbinden. Gleichzeitig bleibt die ursprüngliche XML-Datei unverändert erhalten, sodass die Anforderungen der öffentlichen Verwaltung vollständig erfüllt werden.

Integration in FIBUscan

Die Integration der XRechnung in PDF-Prozesse geht in FIBUscan noch weiter. Sobald eine XRechnung über den XRechnung-Viewer eingelesen wird, erfasst das System die Rechnungsdaten automatisch, ordnet sie dem korrekten Unternehmen oder dem richtigen Mandanten zu und stellt alle Informationen für die digitale Buchhaltung bereit. Die PDF-Darstellung dient dabei als visuelle Kontrolle, während die XML-Struktur für die automatisierte Weiterverarbeitung genutzt wird. Dadurch entsteht ein durchgängiger Workflow, der sowohl die gesetzlichen Vorgaben erfüllt als auch die täglichen Arbeitsabläufe im Unternehmen effizient unterstützt. Nutzer müssen nicht zwischen verschiedenen Tools wechseln oder besondere Software installieren. Die Umwandlung einer XRechnung in ein PDF durch den XRechnung-Viewer wird damit Teil eines intuitiven Rechnungsprozesses, der auf Tastendruck funktioniert.

Fazit: Pflicht und Praxis im Zusammenspiel

Im Ergebnis zeigt sich: XRechnungen sind Pflicht, PDFs bleiben im Arbeitsalltag aber unverzichtbar. Unternehmen müssen das XML-Format bereitstellen, intern benötigen sie jedoch schnelle Lesbarkeit, Transparenz und eine einfache Handhabung. Genau deshalb ist die Möglichkeit, eine XRechnung in PDF umzuwandeln, mehr als Komfort – sie ist ein wichtiger Baustein moderner Rechnungsverarbeitung. Mit dem XRechnung-Viewer von FIBUscan lassen sich gesetzliche Anforderungen erfüllen und gleichzeitig anwenderfreundliche Prozesse sicherstellen. Wer beide Welten miteinander verbindet, behält die Vorteile der digitalen Standards und trägt gleichzeitig den täglichen Anforderungen in der Buchhaltung Rechnung.

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